Archiv für September 2008

24
Sep
08

Artist’s Talk / Discussion im C/O Berlin

Anlässlich ihrer Ausstellung Living With War gibt die amerikanische Photographin Judith Joy Ross im Gespräch mit Thomas Weski Einblicke in ihre Arbeit, in persönliche Erfahrungen und Ansichten.

JUDITH JOY ROSS in Conversation
mit Thomas Weski (Hauptkurator im Haus der Kunst, München)
Sonntag, den 28. September 2008, um 15 Uhr

Ferner läd das C/O Berlin im Rahmen der Ausstellung Weltanschauung des amerikanischen MAGNUM-Photographen Leonard Freedam zu einer Diskussion ein.

Inszenierung der Photos und Filme durch Leonard Freed
mit Dani Levi (Regisseur), Theresia Lutz (Kuratorin JMB), Matthias Struch (Filmmuseum Potsdam) und Dr. Christian Dirks (Historiker)
2. Oktober 2008, um 19h

C/O Berlin, Postfuhramt

24
Sep
08

Vernissage: KunstWerke Berlin

Die KunstWerke Berlin laden zur Vernissage ein

Geschlossene Gesellschaft

Künstler/innen: Manon de Boer, Robert Bresson, Hans-Peter Feldmann, Miroslaw Kijowicz, Angela Melitopoulos, Gianni Motti, Chloe Piene, Wolfgang Plöger, Jeroen de Rijke/Willem de Rooij, Gregor Schneider, Norbert Schwontkowski, Taryn Simon, Fiona Tan, Clemens von Wedemeyer

Eröffnung: Samstag, 27. September / 17 – 22 Uhr
Laufzeit: 28. September – 16. November 2008

24
Sep
08

Verbotene Blicke ?, Helmut Newton Foundation

Die derzeitig in der Helmut Newton Foundation gezeigte Ausstellung Pigozzi and the Paparazzi wird im Oktober von drei Vorträgen begleitet:

2. Oktober 2008, 19 Uhr
Dr. Matthias Harder (Helmut Newton Foundation)
Pigozzi and the Paparazzi:Zur Idee einer medienreflexiven Ausstellung

9. Oktober 2008, 19 Uhr
Dr. Linda Hentschel (Universität der Künste Berlin)
Schaulust, Scham und Zeugenschaft:Zur Fotogeschichte von Lynchmorden in den USA

16. Oktober 2008, 19 Uhr
Dr. Änne Söll (Universität Potsdam)
Regime des Blick: Weegee und Erich Salomon

Die Ausstellung Pigozzi and the Paparazzi läuft noch bis zum 16. November 2008.

10
Sep
08

15 Jahre Sasha Waltz & Guests

Ihr 15jähriges Jubiläum feiert die Tanzcompany Sasha Waltz & Guests mit einer Vielzahl von Aufführungen an den unterschiedlichen Wirkungsstätten in Berlin. Auftakt des Jubiläumsprogramms war die choreographische Oper Medea Mitte August in der Staatsoper Unter den Linden. Ein weiteres Highlight des Sommers war die Deutschlandpremiere von Comedy von Nasser Martin-Gousset, die im Rahmen des Festivals Tanz im August – Internationales Tanzfest Berlin gezeigt wurde. Ende August/ Anfang September zeigt die Company Körper und noBody an der Schaubühne am Lehniner Platz.
Anlässlich des Geburtstages der Company wird am kommenden Wochenende das 1997 uraufgeführte Stück Zweiland nun noch einmal in der Originalbesetzung im Radialsystem V. aufgeführt.

Einen Ausschnitt aus der Produktion Zweiland findet man hier.
Termine: 12./13./14. September 2008; im Radialsystem V.
Waltz this way! Am 18. September 2008 findet am gleichen Ort ab 21 Uhr eine Jubiläumsveranstaltung statt, zu welcher jeder herzlich willkommen ist. Der Eintritt ist frei.

08
Sep
08

Artist’s Talk mit Lawrence Weiner

In der Konrad Fischer Galerie findet am 19. September 2008 ein Künstlergespräch mit Lawrence Weiner statt.
Der amerikanische Künstler (*1942) gilt, neben Sol LeWitt, Dennis Oppenheim und Joseph Kosuth, als einer der bedeutendsten Vertreter der in den 1960er-Jahren aus dem Minimalismus entstandenen Konzeptkunst.

LAWRENCE WEINER in Conversation
mit Eva Meyer-Hermann (Kuratorin)
19:00 Uhr

Weiner’s Ausstellung Berlin läuft noch bis zum 11. Oktober 2008.

Kurzes Galerieprofil: Konrad Fischer Galerie
Als Konrad Fischer im Oktober 1967 als erste Ausstellung in seinem kleinen Raum in Düsseldorf Carl Andre präsentierte, waren Minimal Art und Konzeptkunst nahezu unbekannt in Europa. Weitere Künstler wie beispielsweise Richard Long, Bruce Nauman, Sol LeWitt, On Kawara, Lawrence Weiner, Hanne Darboven und Robert Ryman hatten ebenfalls ihren ersten Auftritt in den Ausstellungen bei Konrad Fischer. Während sich in den 80er Jahren das Galerieprogramm durch neue Ansätze von Künstler wie Tony Cragg und Thomas Schütte erweitere, kamen in den 90er Jahren neuere Positionen von Künstlern wie Gregor Schneider, Manfred Pernice, Jim Lambie und Magnus Plessen et al. hinzu.
Vor nunmehr elf Jahren verstarb der Galerist Konrad Fischer. Seitdem wird die Galerie von seiner Frau Dorothee Fischer geleitet. Im Herbst 2007 zog es die Galeristin an die Spree, wo im Galeriehaus in der Lindenstrasse (mehr dazu an anderer Stelle!) ein zweiter Ausstellungsraum eröffnete wurde.

08
Sep
08

Art Claims Impulse

Art Claims Impulse definiert sich gleichzeitig als Galerie, Label und Kulturstätte, die sich auf Video-, Performance- und Multi-Media Kunst spezialisiert hat.
Bei ihrer Gründung in Berlin- Kreuzberg im September 2006 bestand sie zunächst aus zwei Räumen – einer Videolounge für Videokunst und einem Ausstellungsraum für Installationen und Performance. Nach außen hin rundete ein Bildschirm für die Austrahlung von Videokunst im öffentlichen Raum das Galerieangebot ab. Im Februar diesen Jahres konnte sich die Galerie um einen dritten Ausstellungsräumen und zwei Privaträumen für Residence Artists erweitern.
Jeden Dienstag abend finden in der Galerie Video Screenings statt, bei denen Videokunst und Performancewerke junger und etablierter Künstler präsentiert werde.

Aktuelle Ausstellung: Rowan O’Neill – A Grim Elegy / Martin O’Brien – The Pali Kapu of Kamohoalii (bis 20. September 2008)
Vernissage: 9. September 2008, 19 – 23 Uhr
mit Life Performances: 20.30 Uhr (Start)

08
Sep
08

Intoxicated Demons Gallery

In Berlin gibt es wohl so viele Galerien und ArtSpaces wie Mc Donalds und Starbucks Filialen weltweit zusammen. So kommt es einem auf jeden Fall vor. Mutige Galeristen ergreifen die Möglichkeit neue Räumlichkeiten zu eröffnen, um junge begabte Künstler zu positionieren, mit neuen Konzepten zu überraschen und Akzente innerhalb des überreizten Kunstmarktes zu setzten.
Die Kreuzberger Galerie Intoxicated Demons setzt den Fokus auf die sogenannte Urban Contemporary Art. Verlockend und auf den Punkt gebracht klingt auch das Konzept der Galerie: „Our gallery will be definitely a place to hang around, have a coffee or meet other people. We try to represent the scene – the way of urban living. Here u will find original artworks, screenprints, canvases or posters. We would like to present artworks that will fit every budget.“
Die kommende Ausstellung My Roots, My Deams – My Life zeigt Werke von Loganic (USA) und Yusk Imai (Braslien)
Vernissage: Freitag, 12.September, ab 19h

Press Release:
Die Welt wird immer kleiner. Manch einer behauptet sogar, sie sei ein Dorf. Heute Berlin, morgen Tokiyo und übermorgen New York. Entfernungen sind kein Hinderniss mehr und dank des Internets erreichen wir unsere Freunde überall. Nie war es leichter, grenzenübergreifende Bekanntschaften zu machen.
Ferne Länder, exotische Kulturen und fremde Bräuche – noch vor nicht ganz so langer Zeit musste man fleissig reisen um sie zu erleben. Heute ist es hingegen völlig selbstverständlich, das man sein Sushi beim Japaner, den Döner beim Türken und die Pizza beim Italiener um die Ecke bekommt. Doch was bleibt als kulturelles Erbe bei soviel Globalisierung? Wie definieren wir unsere Herkunft? Welche Bedeutung haben unsere „Wurzeln“? Und wohin führt unser Weg?